Tattoo und Piercing Studio Laneche


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Hygiene

Pflege

Als medizinisch ausgebildete Piercer achten wir darauf, dass nur hochwertigste Materialien und Werkzeuge verwendet werden. Denn Ihre Gesundheit und Sicherheit stehen bei uns an erster Stelle. Darum gehen wir in Sachen Hygiene und Qualität keine Kompromisse ein. Eine ausführliche Beratung ist für uns genauso selbstverständlich wie die Nachsorge zur Vermeidung von Infektionen.

Einleitung

Selbstverständlich ist es uns besonders wichtig, unsere Hygienestandards so hoch wie möglich anzulegen und ständig zu aktualisieren.

Wir arbeiten seit Jahren mit dem Gesundheitsamt und Landesuntersuchungsamt für Hygiene und Infektionsschutz zusammen und befinden uns im ständigen Austausch mit medizinischem Fachpersonal. Das Lesen aktueller Fachliteratur, sowie der Besuch von Fortbildungslehrgängen bereichern unser Wissen mit neuen Erkenntnissen.

Wir finden, dass der Kunde über die Wichtigkeit dieses Themas umfassend informiert wird und -bitte- bei Unsicherheiten nachfragt.

So ist es möglich das Vertrauen, dass unsere Kunden uns entgegenbringen, verantwortungsvoll zu belegen.

Dokumente:

  • Prüfbericht Landesuntersuchungsamt
  • Bericht Hygienebegehung


Grundbegriffe

Desinfizieren:

Bedeutet: Totes oder lebendes Material in den Zustand zu versetzen, dass es nicht mehr infizieren kann.

Sterilisieren:

Bedeutet: Abtöten oder Entfernung aller lebensfähiger Vegetativ- und Dauerformen von pathogenen und apathogenen Mikroorganismen in Stoffen, Zubereitungen oder an Gegenständen

Benutzte Materialien:

Räume: Die Geräte für die Aufbereitung der Materialien befinden sich in einem extra abgetrennten Sterilisationsraum. Der Piercingraum ist natürlich komplett separat, ebenso wie der Raum in dem vorwiegend Schmuck gewechselt und Nachbehandlungen durchgeführt werden.

Alle Böden, Wände und Ablageflächen sind wischdesinfiziert. D.h. mit einer speziellen Desinfektionslösung abgewischt (das Desinfizieren ist also nicht nur möglich, sondern wird auch wirklich gemacht).

Schmuck:

Bei uns wird seit längerem nur noch Erstlingsschmuck aus Titan oder Teflon (=PTFE) eingesetzt, um allergische Reaktionen weitestgehend zu vermeiden. Die Schmuckgröße wird mit dem Kunden ausgewählt, wobei wir natürlich die Körperstelle und individuelle anatomische Beschaffenheit berücksichtigen. Der für den Einsatz bestimmte Schmuck ist vorsterilisiert, dass bedeutet, er wird in speziellen Sterilisationsverpackungen sterilisiert und gelagert und erst direkt beim Piercen entnommen.

Die Schmuckstücke werden in einem Autoklaven (Dampfdrucksterilisator) 20 min bei 3 bar und 145°C erhitzt. Das entspricht dem Hygienestandard von Operationswerkzeugen im Krankenhaus.

Nadeln:

Wir benutzen für die verschiedenen Piercings je nach Schmuckstärke und Körperstelle unterschiedliche Spezialnadeln. Diese sind (wie der Schmuck) einzeln steril verpackt und werden erst direkt beim Piercen der Verpackung entnommen. Alle Nadeln sind Einwegprodukte und werden nach Gebrauch sicher entsorgt.

Zangen, Klemmen, Scheren etc.:

Die beim Piercing benutzten Zangen und Klemmen, etc. sind selbstverständlich zu teuer um sie nur einmal zu benutzen. Deshalb werden sie in einem mehrstufigen Verfahren aufgearbeitet, bis sie zum Wiedergebrauch in den dafür vorgesehenen Sterilverpackungen wieder in den staubfreien Schubladen auf Ihren Einsatz warten.

Hautdesinfektion (vor dem Piercen):

Bei der Hautdesinfektion unterscheidet man zwischen verschiedenen Hauttypen (je nach Talgdrüsenreichtum), die verschiedene Einwirkzeiten nötig machen. Bevor man zur eigentlichen Desinfektion der Haut übergeht, muss man zuerst die Fettschicht auf der Haut entfernen. Deshalb wird (nach dem Entfernen von Haaren) zuerst mit einem Hautdesinfektionsmittel die Haut abgewischt und anschliessend das gleiche Hautdesinfektionsmittel aufgetragen, um es die nötige Zeit einwirken zu lassen. Die Einwirkzeiten sind ausser vom Hauttyp, auch noch von der chemischen Zusammensetzung des Desinfektionsmittels abhängig.

Die Desinfektion vor dem Piercen unterscheidet sich übrigens grundlegend von der Desinfektion nach dem Piercen, da es sich dann um eine Wunddesinfektion handelt.

Händedesinfektion:

Die Desinfektion der Hände ist eine der wichtigsten Vorgänge, da die Hände als Greifwerkzeuge ständig mit Schmutz und Bakterien, etc. in Berührung kommen.

Dabei kommen spezielle Händedesinfektionsmittel zum Einsatz. Von entscheidender Wichtigkeit sind hier, wie bei allen Desinfektionsmitteln, die Einwirkzeit des jeweiligen Mittels zu beachten, damit die gewünschte Wirkung erzielt wird. Beim Tragen von Gummihandschuhen ist es zudem wichtig, die Hände durch gründliches Waschen von der Fettschicht zu befreien, die die Haut gewöhnlich umgibt, da die Gummihandschuhe durch den Fettmantel der Haut porös werden würden.

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